Ehe für alle nach Cloppenburger CSD beschlossen

Artikel teilen:

Drucken
Am 24. Juni fand der Cloppenburger CSD statt.Trotz einiger Regenschauer wares eine sehr schöne Pride.

 

Wir von der SPD zeigten Zusammenhalt und konnten mit einer großen Gruppe demonstrieren.

In Cloppenburg wird sich keiner verstecken müssen und wir sind stolz darauf, dass die meisten der Menschen hier schon so gut aufgeklärt sind, dass auch hier ein CSD zum jährlichen Programm dazu gehört.

Zu Besuch waren der Hamburger Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, sowie der Bundestagskandidat Kristian Kater, die zusammen mit dem Vorsitzenden der SPDqueer Marcel Niemann eine Rede vor dem über 400 Mann starken Publikum gehalten haben.
SPDqueer Vorsitzender Marcel Niemann
Auch an unserem  Stand gab es einige Gespräche mit Interessierten und Fragen zu unserem Programm
Selbst das Kreishaus war mit Regenbogenfahnen geschmückt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerade die SPD zeigt beim CSD viel Stärke!

 

 

 

 

 

 

 

Was bereits am Montag danach geschah konnte sich noch keiner von uns ausmalen. Martin Schulz gibt bekannt: Noch diese Woche kommt die Ehe für alle. Ein Traum! Endlich die vollständige Gleichberechtigung von Homosexuellen gegenüber Heterosexuellen. Am Freitag wurde spannend drüber abgestimmt. Bis auf die CDU haben alle im Bundestag vertretenen Parteien zu 100% für die Ehe gestimmt, sprich SPD, Grüne und Linke.

Wie ist es dazu gekommen? Eine Mehrheit dafür gab es schon immer. Die SPD befand sich aber in einen Koalitionsvertrag mit der CDU. In der waren schon viele gute Positionen der SPD vertreten, wie auch der Mindestlohn, der für ein kleines Stück mehr Gerechtigkeit sorgt. Auf die Ehe für alle hatte sich die CDU zur Zeit der Verhandlungen nicht eingelassen. Ein Koalitionsbruch ist einer Demokratie nun auch nicht würdig. Am 26. Juni hat Merkel sich im Brigitte Talk zur Ehe für alle geäußert, da ein Zuschauer Sie gefragt hat, wann er endlich seinen Mann heiraten könne. Sie würde es eine „Gewissensentscheidung“ nennen. Das hat unser neuer potentielle Kanzler Martin Schulz sich nicht zweimal sagen lassen und die Abstimmung in der noch letzten anstehenden Plenumssitzung freigegeben. Der Zuschauer von Brigitte hat somit einen nicht unwichtigen Teil geleistet, aber auch allen Vereinen und Institutionen sind zu danken. Mit der Union wird es schlichtweg niemals eine gerechte Gesellschaft geben. Es wird Zeit für eine neue Regierung, damit Herr Schulz noch mehr seiner guten Konzepte durchsetzen kann!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.